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Seiko Epson legt fulminantes Börsendebüt hin

25.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Drucker- und Elektrogerätehersteller Seiko Epson konnte die Nachfrage nach Aktien bei seinem Börsengang am gestrigen Dienstag kaum decken: Der Handel mit dem Papier wurde bei 3690 Yen (31,35 Dollar) eröffnet, 42 Prozent über dem Ausgabepreis von 22,08 Dollar. Aus dem Handel ging das Papier bei einem Kurs von 29,73 Dollar. Die Aktie startete dabei in einem widrigen Börsenumfeld: So verbuchte der Nikkei-Index am Dienstag mit einem Minus von 2,38 Prozent den größten Tagesabschlag seit über 3 Monaten. Allerdings war der Nikkei seit Ende April um 17 Prozent gestiegen, nachdem er zuvor das niedrigste Niveau seit 20 Jahren erreicht hatte.

Insgesamt verkaufte der Marktführer bei Tintenstrahldruckern in Japan bei seinem Börsendebüt 50,77 Millionen Aktien und erlöste damit rund 1,12 Milliarden Dollar. Am 24. Juli wagt NEC Electronics, die Anfang November 2002 ausgegliederte Halbleitertochter des Elektronikkonzerns NEC, den Börsengang. Das Unternehmen plant, 23,5 Millionen frische Aktien zu einem Bezugspreis von 31,84 Dollar verkaufen. Das IPO (Initial Public Offering) soll dem Chiphersteller rund 748 Millionen Dollar einbringen. (mb)