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Sega ist ganz schön am (Off-)Spinnen

30.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die japanische Spieleschmiede Sega Enterprises Ltd. will nach einem Bericht des "Wall Street Journal" ihr im Zusammenhang mit ihrer neuen Internet-fähigen Konsole "Dreamcast" aufgebautes Netzwerkgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen auslagern. Zuerst wird der Bereich an die International Investment Corp, ein Joint-venture von Sega mit seinem größten Investor CSK Corp., übertragen. Anschließend soll er einen neuen Namen bekommen, teilweise an die Börse gebracht werden und eine Allianz mit einem "vielversprechenden" Partner eingehen. Unabhängig davon wird der US-Ableger Sega of America Inc. sein komplettes Dreamcast-Geschäft in ein eigenständiges Unternehmen überführen. Sega of America Dreamcast Inc. soll als 100prozentige Tochter mit einem Kapital von knapp 42 Millionen Dollar ausgestattet werden.