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Seagate senkt den Preis für seine IPO-Aktien

11.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Seagate, einer der größten Hersteller von PC-Festplatten, legte den Erstausgabepreis seiner Aktien auf zwölf Dollar pro Anteilsschein fest. Damit ist das Papier am heutigen ersten Handelstag der Initial Public Offering (IPO) an der New Yorker Börse billiger als angekündigt: Ursprünglich hatte das Unternehmen eine Preisspanne von 13 bis 15 Dollar avisiert. Finanzexperten warnten davor, dass ein Ausgabepreis, der unter dem angepeilten liege, von den Investoren als Schwäche ausgelegt werden könnte.

Der Festplattenhersteller Seagate wurde 1979 gegründet und hat seitdem zahlreiche wirtschaftliche Höhen und Tiefen überdauert. Seit 1998 musste das Unternehmen seine Belegschaft um 38.000 Mitarbeiter verringern, beschäftigt aber immer noch 46.000 Menschen weltweit. Die meisten davon - nämlich 34.000 Arbeiter - sind in der Fertigung in Singapur, Malaysia und Thailand tätig. Vor zwei Jahren wurde das Unternehmen nach einem Buyout privatisiert. (bw)