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Seagate schreibt wieder schwarze Zahlen

16.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Festplattenhersteller Seagate Technology hat für sein Ende Juni abgeschlossenes viertes Fiskalquartal einen Nettogewinn von 160 Millionen Dollar oder 33 Cent pro Aktie ausgewiesen im Vergleich zu einem Fehlbetrag von 198 Millionen Dollar oder 49 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum. Seinerzeit hatte das Unternehmen Sonderbelastungen in Höhe von 272 Millionen verbucht. Für das aktuelle Quartal hatten die von Thomson First Call befragten Analysten 31 Cent pro Aktie Gewinn erwartet. Seagate selbst hatte im vergangenen Monat seine Prognose von zuvor 26 bis 30 auf 30 bis 33 Cent Profit je Anteilschein angehoben.

Den Quartalsumsatz steigerte das im kalifornischen Scotts Valley ansässige Unternehmen mit offiziellem Sitz in der Steueroase Cayman Islands von 1,47 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres um 5,4 Prozent auf 1,55 Milliarden Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr ergibt sich auf Basis von 6,49 Milliarden Dollar Umsatz (plus 6,6 Prozent gegenüber Vorjahr) ein Nettogewinn von 641 Millionen Dollar oder 1,36 Dollar pro Aktie, eine erhebliche Steigerung gegenüber den 153 Millionen Dollar oder 36 Cent je Anteilschein aus dem Vorjahr.

Im vierten Quartal lieferte Seagate 15,9 Millionen Festplatten aus, das sind neun Prozent mehr als im Vorjahres- und fünf Prozent mehr als im vorhergehenden dritten Quartal. Seagate wurde 1979 gegründet und im November 2000 im Rahmen eines 1,7 Milliarden Dollar schweren und von Silver Lake Partners eingefädelten Buyouts reprivatisiert. Seit Dezember 2002 ist die Firma wieder börsennotiert. (tc)