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Seagate rutscht in die roten Zahlen

21.07.2004

Der Festplattenhersteller Seagate ist in seinem vierten Geschäftsquartal 2003/04 wieder tief in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen aus Scotts Valley, Kalifornien, meldet für den Ende Juni abgelaufenen Dreimonatszeitraum einen Nettoverlust von 33 Millionen Dollar oder sieben Cent pro Aktie. Im Vorjahresquartal hatte Seagate noch einen Gewinn von 160 Millionen Dollar beziehungsweise 33 Cent pro Anteil ausgewiesen. Das aktuelle Ergebnis wurde von 39 Millionen Dollar Restrukturierungskosten belastet. Anfang Juni hatte die Company angekündigt, als Reaktion auf den Preisverfall und die schwache Nachfrage in einigen Marktsegmenten rund sieben Prozent aller Stellen oder zirka 2900 Jobs abzubauen (Computerwoche.de berichtete). Der Umsatz schrumpfte im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 1,34 Milliarden Dollar, erwartet wurden Einnahmen von 1,38

Milliarden Dollar. Im laufenden ersten Quartal rechnen die Kalifornier mit einem Gewinn und einer anziehenden Nachfrage. So will der Sound-Kartenhersteller Creative Technology eine von Seagate entwickelte Ein-Zoll-Minifestplatte mit fünf Gigabyte Speicherkapazität in seinen neuen MP3-Playern verbauen. (mb)