CeBIT 2011 - Netzwerken für mehr Innovation

Scheer Group: Die Besten sollen zusammenarbeiten

Der Video-Wizard hat alle Bewegtbildinhalte der IDG Business Media GmbH unter seiner Fuchtel. Er befüllt die Redaktionssysteme, filmt, schneidet und sieht zu, dass in den Videogalerien stets spannende Themen zu finden sind. Wer will, kann ihn auch im Web 2.0 antreffen, unter anderem bei Facebook und Twitter.

Die Scheer Group ist ein Netzwerk technikaffiner Jungunternehmen, die gemeinsam eine bessere Marktperspektive sehen.

August-Wilhelm Scheer, Bitkom-Präsident und erfolgreicher Unternehmensgründer, ist auch Mastermind der Scheer Group. Augenzwinkernd kommentiert er seine jüngste Idee: „Ich will nicht reich werden, es geht mir darum, dass die besten Köpfe zusammenarbeiten.“ Deshalb ist Scheer auch nicht an den Netzwerkunternehmen beteiligt, sondern er möchte sie fördern und dafür seine langjährige Erfahrung in der IT-Branche einbringen.

„Momentan repräsentiert die Scheer Group sechs Unternehmen“, sagt Geschäftsführer Marc Huffer. Dabei handelt es sich um IMC, Scheer Management, X-pire!, E2E Technologies, INTERACTIVE Software Solutions und IS Predict. Mittel- bis langfristig sollen es 15 bis 20 werden.

Die Palette reicht vom E-Learning-Anbieter über Security-Spezialisten bis hin zu Unternehmen in den Sektoren IT-Management und Energieeffizienz. Gegründet wurde die Scheer Group Mitte letzten Jahres, noch 2011 sollen drei weitere Mitglieder an Bord geholt werden. Formell handelt es sich um eine Holding, wobei nicht Kapital sondern die unternehmerische Zusammenarbeit im Vordergrund steht.

Gerade jungen Unternehmen will die Scheer Group eine Plattform bieten, um zukunftsweisende Ideen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Durch die gegenseitige Empfehlung bei Kunden lassen sich Multiplikationseffekte erzielen, außerdem können die Firmen die Erfahrungen anderer Netzwerker für sich nutzen. In gemeinsamen Projekten sollen auch ganz neue Lösungen entstehen, die später als eigenständige Produkte wieder vermarktet werden können. Langfristiges Ziel ist es auch, mehr internationale Präsenz zu schaffen.