Schalt doch mal ab!

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.

Ein Unternehmen mit 2500 PCs kann durch richtige Nutzung der mit den Geräten gebotenen Energiefunktionen bis zu 43 300 Dollar im Jahr einsparen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Analyse von Gartner, die die Energiekosten von gut verwalteten und nicht verwalteten Unternehmensrechnern vergleicht. In einer besser organisierten PC-Landschaft sind demnach sämtliche Rechner mit Energiesparfunktionen ausgerüstet und lassen sich aus der Ferne warten. Ungenutzte Laptops werden nach einigen Stunden ausgeschaltet oder wechseln in den Ruhezustand. Weitere 6500 Dollar im Jahr ließen sich nach dieser Rechnung einsparen, wenn Anwender ihre PCs zusätzlich komplett abschalten würden, sobald sie sie einige Stunden nicht benutzen. Allerdings würde dies die Produktivität der Mitarbeiter einschränken, weil beispielsweise Updates dann während der Arbeitszeit installiert werden müssten.

"IT-Abteilungen sollten sich darüber klar werden, dass man die größten Einsparungen über den Einsatz von Energieverwaltung erzielt", sagt Gartners Principal Analyst Federica Toni. "Sie sollten daher die Power-Management-Fähigkeiten ihrer PC-Lifecycle-Management-Tools sowie entsprechende Punktlösungen prüfen." (tc)