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SBS steht ein radikaler Umbau bevor

15.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Dienstleister Siemens Business Services (SBS) muss bis Ende September 2007 rund 1,5 Milliarden Euro einsparen, um die von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld gestreckten Margen-Ziele von fünf bis sechs Prozent zu erreichen. Das entspricht etwa 30 Prozent der Jahreseinnahmen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach soll bereits in dem am 1. Oktober beginnenden Geschäftsjahr 2005/06 etwa 1290 Stellen gestrichen werden. Einem internen Strategiepapier zufolge sollen 22 von 63 deutschen Standorten geschlossen werden. In Deutschland arbeiten rund 15 000 von insgesamt 30 000 SBS-Beschäftigten. (jha)