Enterprise Mobility Management

SAP kündigt neue Afaria-Version an

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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SAP hat eine neue Version der mit Sybase übernommenen Lösung "Afaria" für die Verwaltung mobiler Endgeräte angekündigt.
Der Afaria-App-Store auf einem mobilen Endgerät mit Android
Der Afaria-App-Store auf einem mobilen Endgerät mit Android
Foto: SAP

Der Rest der Welt nennt das Mobile Device Management (MDM), in Walldorf sieht man sich schon einen Schritt weiter und sagt lieber Enterprise Mobility Management (EMM). Erklärtes Ziel der Afaria-Weiterentwicklung ist es, auch die privaten Geräte der Mitarbeiter zu sichern, die für berufliche Aufgaben eingesetzt werden ("Bring Your Own Device" oder kurz BYOD).

Jedenfalls plant SAP für die nächste Version von Afaria die Unterstützung auch mehrerer verteilter Verzeichnisse für Authentifizierung und Zuordnungen, erweiterte Email-Zugriffskontrolle mit Behebung von Geräteschwachstellen, erweiterte PKI-Zertifikatsverwaltung (Public Key Infrastructure), Erweiterungen im App-Portal - das sich nun an die CI des Kunden anpassen lässt - und Verteilung von Apps inklusive sicherer Konfiguration, ein einfacher gestaltetes Self-Service-Portal für die Endnutzer, umfängliche Unterstützung von Samsung for Enterprise (Safe) und Erweiterungen für iOS insbesondere beim Umgang mit Jailbreaks.

Die Lösung soll auch als Rapid Deployment Solution angeboten werden; so bezeichnet SAP vorkonfigurierte Software mit festgelegten Services für eine besonders schnelle Implementierung. Wann genau das neue Afaria-Release verfügbar ist, verrät SAP in seiner Mitteilung leider nicht.

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