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Samsung meldet deutlichen Gewinneinbruch

22.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics hat im ersten Quartal 2003 einen Gewinneinbruch um 41 Prozent verbucht: Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ging der Nettoprofit auf 855 Millionen Euro zurück. Die Einnahmen sanken im Jahresvergleich um rund zehn Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Als Grund nannte das Unternehmen vor allem den starken Umsatzrückgang im Speicherchip-Bereich. Wie seine Konkurrenten Micron oder Hynix hatte Samsung die Preise im Berichtszeitraum wegen der schwachen PC-Nachfrage deutlich gesenkt. Der Chipriese kündigte jedoch an, nun mit Kunden über eine Erhöhung der DRAM-Preise zu verhandeln.

Daneben hatte der weltweit drittgrößte Handy-Hersteller nach Nokia und Motorola auch in dieser Sparte mit der gesunkenen Nachfrage und dem starken Konkurrenzdruck zu kämpfen. Wie das Unternehmen bekannt gab, konnte Samsung zwar die Absatzzahlen gegenüber dem Schlussquartal 2002 um 14 Prozent auf 13,2 Millionen Geräte steigern, wegen des starken Wettbewerbs seien die Preise für Mobiltelefone aber gleichzeitig um fünf Prozent gesenkt worden. (mb)