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Virtuelle Identitätskrise

Salman Rushdie gewinnt Namensstreit mit Facebook

16.11.2011
Der Schriftsteller Salman Rushdie hat sich im Streit um seinen Namen gegen Facebook durchgesetzt.
Salman Rushdie feiert seinen "Sieg" bei Twtter (da ist er längst verified).
Salman Rushdie feiert seinen "Sieg" bei Twtter (da ist er längst verified).

Das Soziale Netzwerk wollte erst nicht glauben, dass es sich bei dem Profil tatsächlich um den indisch-britischen Schriftsteller und Autor der "Satanischen Verse" handelte. Als Rushdie dann eine Kopie seines Passes einschickte, verlangte Facebook von ihm, den Namen in seinem Profil in "Ahmed Rushdie" zu ändern - weil im Pass "Ahmed" vor "Salman" aufgeführt wird. Dabei habe er den Namen Ahmed nie geführt, beschwerte sich der Schriftsteller über den Kurzmitteilungsdienst Twitter.

Am Dienstag (Ortszeit) jubelte er dort: "Sieg! Facebook ist eingeknickt! Ich bin wieder Salman Rushdie. Ich fühle mich so viel besser. Eine Identitätskrise in meinem Alter ist kein Spaß." Facebook besteht ebenso wie Google+ darauf, dass sich die Nutzer mit ihrem echten Namen anmelden. (dpa/tc)