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Russisches Schatzamt setzt auf Cybertrust-PKI

12.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Security-Anbieter Cybertrust hat nach eigenen Angaben vom russischen Bundesschatzamt den Auftrag erhalten, auf Basis seines "Unicert"-Frameworks eine Public Key Infrastructure (PKI) zu implementieren. Diese soll die Verwaltung und den sicheren Austausch von Zertifikaten innerhalb der Behörde und zwischen staatlichen Organisationen ermöglichen. Damit sollen elektronische Dokumente vor unerwünschter Veränderung und Fälschung geschützt werden. Vorgesehen ist auch ein "Nachweisbarkeitsdienst", über den sich die Abwicklung einer bestimmten Transaktion zweifelsfrei belegen lassen soll.

Die Modernisierung der Schatzamts-Infrastruktur wird von der Weltbank finanziert und kontrolliert. Alexej Popov, der stellvertretende Leiter des russischen Bundesschatzamts, erklärte, mit dem landesweiten Programm solle ein unzureichendes und kostspieliges beleggestütztes Transaktionssystem abgelöst werden. In Tests habe sich Unicert "als die einzige PKI-Lösung, die sich in unsere komplexe hierarchische Infrastruktur mit mehreren Plattformen und hochgradig fragmentierte Systemlandschaft integrieren lässt", erwiesen. (tc)