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ROHC soll mobile Datenübertragung beschleunigen

20.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (ICM) hat nach eigenen Angaben in seinem Forschungslabor von Roke Manor Research in Großbritannien zusammen mit anderen Mobilfunkherstellern (u.a. Nokia und Ericsson) erfolgreich das neue Übertragungsprotokoll ROHC (Robust Header Compression Protocol) getestet. Dieses war von der IETF (Internet Engineering Task Force) Mitte Juli verabschiedet worden.

Das neue Protokoll soll dem Problem zuleibe rücken, dass für mobile Anwendungen wie Voice over IP ein durchschnittliches Datenpaket aus 20 bis 40 Byte Protokoll-Overhead und nur 20 bis 30 Byte Nutzinformationen besteht. ROHC kann die Protokollinformationen auf bis zu 1 Byte eindampfen, so dass die Effizienz wesentlich gesteigert wird.