Was CIOs akut beschäftigt

RFID optimiert die Logistik

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Handelskonzern Metro Group gehörte zu den Pionieren der Funkidentifikation. Zuletzt hat man nicht mehr so viel davon gehört. Inwieweit sind Sie noch von den Vorteilen überzeugt?
Gerd Wolfram, Metro Group Information Services
Gerd Wolfram, Metro Group Information Services
Foto: Metro Group

Im Handel gehört es zu den wichtigsten Herausforderungen, das operative Geschäft mit Hilfe von (IT-) Innovationen zu unterstützen. Will man so längerfristig Mehrwert schaffen, ist die verstärkte Nutzung bestehender IT-Systeme und Infrastrukturen unerlässlich. Dabei spielt die Zusammenarbeit von Händlern und Lieferanten eine zentrale Rolle. In der Metro Group profitieren wir nun von den Prozessverbesserungen, die wir in den vergangenen Jahren eingeführt haben.

Gute Beispiele dafür sind die Themen EDI (Electronic Data Interchange) und RFID (Radio Frequency Identification). Hier können Handel und Industrie nachhaltige Optimierungspotenziale ausschöpfen, indem sie die Möglichkeiten der Techniken nutzen. Das gilt insbesondere für den Einsatz von RFID in der Logistik. Wir setzen die Funktechnologie mittlerweile an rund 400 Standorten in Europa ein. Damit steht uns eine Infrastruktur zur Verfügung, mit der weitere Einsatzfelder in der Logistik schnell und effizient erschlossen werden können.

Letztlich geht es im Handel aber immer um unsere Kunden. In dieser Hinsicht wird das Thema Verbraucherinformation weiter in den Vordergrund rücken. Mit unserem Konzept "Mobiles Einkaufen", das sich dem Einkauf mit dem Handy widmet, haben wir dafür eine vielseitige Plattform geschaffen. So lassen sich zum Beispiel bestehende Produktdatenbanken künftig für neue Kundenservices nutzen (Januar 2009)