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Restrukturierung treibt AC-Service in die roten Zahlen

23.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die AC-Service AG ist im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund von Sonderbelastungen in die roten Zahlen gerutscht. Nach vorläufigen Berechnungen verbuchte der Stuttgarter IT-Dienstleister 2004 einen Verlust von 900.000 Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit). Im Vorjahr hatte das auf IT-Outsourcing, Human-Resource-Services und SAP-Consulting spezialisierte Unternehmen noch einen Ebit-Plus von 1,3 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz ging im Jahresvergleich von 48,3 Millionen auf 44,5 Millionen Euro zurück.

Ursache für den operativen Verlust seien in erster Linie die im vierten Quartal angefallenen Restrukturierungskosten im Bereich Human-Resource-Services gewesen, teilte AC-Service mit. Diese hätten das wegen der rückläufigen Umsätze ohnehin bereits schwache Betriebsergebnis der angeschlagenen Sparte noch zusätzlich in erheblichem Umfang belastet. Die Sonderaufwendungen ausgeklammert hätten der Bereich und AC-Service insgesamt wie erwartet einen Betriebsgewinn erzielt.

Wegen der schwachen Zahlen werden die Stuttgarter für das abgelaufene Jahr keine Dividendenzahlung vorschlagen. Die Anleger wurden stattdessen damit vertröstet, dass das umfassende Kostensenkungsprogramm gute Voraussetzungen für eine positive Ergebnisentwicklung im laufenden Jahr geschaffen habe.

Den vollständigen, geprüften Geschäftsbericht für 2004 will AC-Service am 23. März vorlegen. (mb)