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Reisen fanden reißenden Absatz im Web

08.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die deutsche Tourismusbranche konnte im ersten Halbjahr 1999 mit knapp 300 Millionen Mark etwa 37 Prozent des gesamten Online-Umsatzes für sich verbuchen. Das berichtet die Deutsche Bank 24 in der neusten Ausgabe ihrer "Finanz News". Das Segment Finanzdienstleistungen habe im Internet 94 Millionen Mark umgesetzt, der Löwenanteil davon entfiel auf das Konto der Online-Broker. 91 Millionen Mark gaben die Deutschen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für den Bücherkauf im Web aus. Die Bereiche Computer und Software sowie Unterhaltungselektronik spielten 88 Millionen Mark ein. Die Deutsche-Bank-Tochter rechnet für das gesamte Jahr 1999 mit einem E-Commerce-Umsatz von drei Milliarden Mark. 2001 sollen die Online-Einnahmen bereits rund 29 Milliarden Mark betragen.

Eher unglaubwürdig erscheint das Ergebnis, wonach bereits jeder siebte Deutsche im Internet einkaufen soll. Am wichtigsten sind den von der Deutschen Bank 24 befragten Online-Einkäufern dabei die unbegrenzten Öffnungszeiten (92 Prozent), die Zeitersparnis (88 Prozent) sowie die Möglichkeit, spontan einkaufen zu können (62 Prozent).