Green T-Systems

Rechenzentren verzichten auf CO2

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
T-Systems nutzt für seine Rechenzentren ausschließlich Strom aus erneuerbarer Energie. Eine optimierte Kühlung und Blade-Server sollen die Energieeffizienz deutlich erhöhen.

T-Systems bezieht den gesamten Strom für seine Rechenzentren in Deutschland aus regenerativer Energie. Mit seiner weltweiten Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt der IT-Dienstleister die Informations- und Kommunikationstechnik für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Knapp 30 Rechenzentren mit rund 20.000 Servern bilden die Basis dieser Infrastruktur.

Mit doppeltem Boden: Zentrales Element für die Kühlung im Rechenzentrum ist der 80 cm hohe Doppelboden. Über ihn wird die Kaltluft unter Druck im ganzen Raum gleichmäßig verteilt. Zudem wird er zur Kabelführung verwendet (Quelle: T-Systems).
Mit doppeltem Boden: Zentrales Element für die Kühlung im Rechenzentrum ist der 80 cm hohe Doppelboden. Über ihn wird die Kaltluft unter Druck im ganzen Raum gleichmäßig verteilt. Zudem wird er zur Kabelführung verwendet (Quelle: T-Systems).

Die Rechenzentren mit ihren Servern produzieren über ihren Stromverbrauch kein einziges Gramm CO2, denn der Strom stammt mehrheitlich aus Wasserkraft und anderen umweltfreundlichen Energiequellen. Damit will der IT-Dienstleister nicht nur seinen Kunden helfen, die Energiebilanz zu verbessern, sondern auch selbst auf besseren Umweltschutz achten.

Gedrosselter Energieverbrauch

T-Systems setzt bereits seit mehreren Jahren auf verstärkten Umweltschutz. So arbeitet der IT-Dienstleister zusammen mit Intel in München an einer verbesserten Energieeffizienz für Rechenzentren. Beide Unternehmen erforschen hier, wie das Rechenzentrum der Zukunft aussehen soll.

Im Testlabor verändert beispielsweise eine variable Decke das zu kühlende Luftvolumen. Oder ein Rauchgenerator macht Luftströmungen sichtbar. Mit diesem Wissen werden künftig Rechner bestmöglich im Raum platziert. Darüber hinaus setzt die Telekom-Tochter im eigenen Unternehmen verstärkt auf Blade-Server, um Energie zu sparen. Diese nutzen einige Bauteile gemeinsam und trennen gerade nicht genutzte Baugruppen vom Strom.