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Quartalsergebnisse vom Neuen Markt

16.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die auf Sicherheitslösungen spezialisierte Utimaco Safeware AG hat in den ersten neun Monate ihres laufenden Geschäftsjahres einen Verlust nach Steuern von 4,2 Millionen Euro ausgewiesen. Den Umsatz steigerte das Unternehmen von 17,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 23,4 Millionen Euro. Für das zweite Halbjahr erwartet Utimaco ein positives Ergebnis.

Die Brain International AG, Anbieter von betriebswirtschaftlicher Standardsoftware für den Mittelstand, hat im abgelaufenen ersten Quartal ihres Geschäftsjahres einen Fehlbetrag vor Steuern von 16,9 Millionen Mark ausgewiesen. Das Minus begründet das Unternehmen mit hohem Investitionsaufwand, vor allem im Personalbereich. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Minus 7,9 Millionen Mark betragen. Die Einnahmen von Brain stiegen gegenüber dem ersten Quartal 1999 um lediglich 5,1 Prozent auf 55,7 Millionen Mark.

Der Berliner Tool-Anbieter Beta Systems Software AG hat im ersten Quartal 2000 seinen Nettoverlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,7 Prozent auf 0,9 Millionen Mark verringert. Der Umsatz des Unternehmens stieg um 2,8 Prozent auf 14,5 Millionen Mark. Rechnet man die Mitte Januar beendete Geschäftstätigkeit in den USA mit ein, ergibt sich für die Gesellschaft ein Umsatzrückgang um 11,6 Prozent und ein Nettoverlust von 2,3 Millionen Mark oder 58 Pfennig pro Aktie (Vorjahresquartal: minus 2,8 Millionen Mark oder 76 Pfennig je Anteilschein).

Der Neustädter Dokumenten-Management-Spezialist SER Systeme AG hat im ersten Fiskalquartal 2000 einen Gewinn von 2,9 Millionen Euro ausgewiesen. Das Plus gegenüber den 2,1 Millionen Euro aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres resultiert im wesentlichen aus dem Verkauf von Anteilen an Quantum Logistics. Den Umsatz steigerte das SER von 25,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal um knapp 50 Prozent auf 38,3 Millionen Euro.

Der Call-Center-Anbieter Micrologica AG, Bargteheide, hat für das erste Quartal seines Geschäftsjahres einen Verlust vor Steuern von 2,6 Millionen Euro ausgewiesen (Vorjahr: minus 100 000 Euro). Als Gründe nannte Micrologica die Neuausrichtung des Unternehmens mit erhöhtem Personalbedarf sowie Investitionszurückhaltung der Kunden. Den Umsatz steigerte Micrologica gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um zwölf Prozent auf 3,7 Millionen Euro.

Der Münchner Internet-Dienstleister Cybernet AG schreibt weiter mehr Verlust als Umsatz. Für das erste Quartal 2000 musste die Company einen Verlust vor Steuern von 9,9 Millionen Euro ausweisen, immerhin eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 34 Prozent. Die Einnahmen steigerte Cybernet von 3,4 Millionen Euro im ersten Quartal 1999 auf 7,2 Millionen Euro. In einem Jahr will das Unternehmen nach eigenen Aussagen schwarze Zahlen schreiben.