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Qualcomm erhöht Quartalsprognose

22.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Qualcomm, kalifornischer Designer von Halbleitern für Wireless-Geräte, hat seinen Umsatz- und Gewinnerwartung für das Ende September auslaufende vierte Geschäftsquartal 2004/05 deutlich angehoben. Wegen der überraschend starken Abverkäufe von Chips für Mobiltelefone der dritten Generation (3G) rechnet das Unternehmen aus San Diego nun mit einem bereinigten Gewinn von 32 bis 33 Cent je Aktie. Zuvor war der Erfinder der mobilen Übertragungstechnik CDMA (Code Division Multiple Access) lediglich von einem Pro-forma-Plus zwischen 29 und 31 Cent pro Anteil ausgegangen. Als Umsatz peilt Qualcomm anstelle der bislang erwarteten 1,43 bis 1,53 Milliarden Dollar einen Betrag zwischen 1,48 und 1,58 Milliarden Dollar an.

Nach aktuellen Schätzungen des Unternehmens werden im Berichtszeitraum rund 40 Millionen MSM-Mobilfunkchips (MSM = Mobile Station Modem) verkauft, was der oberen Absatzgrenze der prognostizierten 38 bis 40 Millionen Stück entspricht. Außerdem liefern die Lizenznehmer von Qualcomm voraussichtlich 48 Millionen CDMA- und WCDMA-Chipsätze mit einem Durchschnittspreis von je 213 Dollar aus - bislang hatten die Kalifornier mit dem Verkauf von 43 bis 45 Millionen Stück zu je 215 Dollar gerechnet. (mb)