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Pointcast sucht einen Käufer

06.04.1999
Ein Drittel der Belegschaft bereits entlassen

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Der Push-Pioneer Pointcast hat Pressemeldungen bestätigt, wonach sich das Unternehmen nach einem Käufer umschaut. Vor einigen Jahren gehörte das Unternehmen noch zu den schillernsten Internet-Companies. Push-Technologien gerieten jedoch in letzter Zeit immer mehr in Verruf, weil sie die Firmennetze mit zu viel Daten belasteten. In den vergangenen Monaten führte Pointcast bereits Übernahmeverhandlungen mit einer Gruppe von Telekommunikationsunternehmen. Im Rahmen der Vereinbarung hätte das Unternehmen unter anderem Inhalte für Internet-Services bereitstellen sollen. Nachdem die Verhandlungen vor einer Woche scheiterten, entließ Pointcast in den vergangenen Tagen ein Drittel seiner 220 Arbeitnehmer.