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Plenum setzte stabile Geschäftsentwicklung fort

27.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Plenum AG folgte auch im dritten Quartal 2003 getreu ihrem Restrukturierungsprogramm "Fokus" der Zielsetzung "Profitabilität vor Wachstum": So ging zwar der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 12,5 Millionen auf 10,1 Millionen Euro zurück. Parallel jedoch erzielte der Wiesbadener IT-Dienstleister einen Nettogewinn von 125.000 Euro - nach einem Verlust von 542.000 Euro im Vergleichsquartal 2003. Gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal konnte das Unternehmen den Profit um rund 80.000 Euro verbessern, während die Einnahmen stagnierten.

Summa summarum erwirtschaftete Plenum in den ersten neun Monaten 2003 bei 30,8 Millionen Euro Umsatz einen Überschuss von 260.000 Euro. Im Vergleichszeitraum hatte der Serviceanbieter noch Einnahmen in Höhe von 36,6 Millionen Euro und 723.000 Euro Profit erzielt.

Für das Gesamtjahr 2003 ist der Plenum-Vorstand zuversichtlich, das Ziel von rund 40 Millionen Euro Umsatz und einem positiven Nettoergebnis zu erreichen. Damit werde man die Vorgaben der Restrukturierung erfüllen, trotz starker Investitionszurückhaltung und hohem Wettbewerbsdruck das Geschäft zu stabilisieren und einen Gewinn auszuweisen, so der Vorstand. 2002 hatten die Wiesbadener bei 47,5 Millionen Euro Umsatz einen Nettoverlust von 10,7 Millionen Euro verbucht. Das Ergebnis hatten jedoch eine Reihe von Abschreibungen belastet. So hatte der Vorstand auf die schwierige Marktlage mit vorsorglichen Wertberichtigungen auf Forderungen und höheren Rückstellungen reagiert. Gleichzeitig wurden immaterielle Vermögens- und Firmenwerte in voller Höhe abgeschrieben (Computerwoche online berichtete). (mb)