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Pioniere des Grid Computing gründen Startup

13.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Konzept des Grid Computing wollen mehrere Wissenschaftler mit einem eigenen Startup-Unternehmen kommerziell nutzen. Zu den Gründern der US-Firma Univa zählen Steve Tuecke, Carl Kesselman und Ian Foster, die gemeinsam das Open-Source-Projekt Globus steuern. Dort entstand das Globus Toolkit, mit dessen Hilfe IT-Anbieter und -Kunden eigene Grid-Umgebungen aufbauen können sollen.

Geschäftszweck von Univa sei es, Support und Services für die Integration von Grid-Techniken mit bestehenden IT-Ressourcen zu verkaufen, erklärte Chief Operating Officer Rich Miller. Vor allem im Finanzdienstleistungssektor könnten Grids dabei helfen, komplexe Analysen oder Simulationen schneller zu bearbeiten, glauben Experten. Weitere Anwendungsfelder sehen sie in der Telekommunikations- und der Transportbranche. (wh)