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Peregrine fällt nach Warnung um 36 Prozent

04.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Asset-Management-Softwareanbieter Peregrine Systems hat gestern eine Warnung für das Ende Dezember abgeschlossene dritte Quartal veröffentlicht. Diese bescherte der Aktie des Unternehmens einen Kurssturz um 36 Prozent auf einen Nasdaq-Schlusskurs von 9,27 Dollar. Peregrine rechnet für den Dreimonatszeitraum mit einem Pro-forma-Verlust von sieben bis acht Cent pro Aktie (nicht eingerechnet Abschreibungen von 75 Millionen Dollar für die Übernahmen von Harbinger, Extricity und Remedy) - die Analysten hatten laut First Call/Thomson stattdessen zehn Cent Gewinn erwartet.

Auch die Einnahmen sollen mit 175 Millionen Dollar deutlich unter den Erwartungen der Wall Street von knapp 220 Millionen Dollar liegen. Für das vierte Quartal erwartet CEO Steve Gardner ähnliche Zahlen. Als Ursachen nannte Peregrine ein unerwartet schwaches Europageschäft sowie anhaltende Investitionszurückhaltung in den USA. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Company auf Basis von 156,6 Millionen Dollar Umsatz einen Gewinn von 22,6 Millionen Dollar ausgewiesen. Die endgültige Bilanz veröffentlicht Peregrine am 24. Januar. (tc)