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Peoplesoft will Total Cost of Ownership senken

07.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Softwarehersteller Peoplesoft will die Kosten für die Implementierung und Verwaltung seiner Systeme senken. Laut Ram Gupta, Executive Vice President of Products and Technology, nehme die Installation, Konfiguration und Wartung der Unternehmensanwendung zu viel Zeit in Anspruch und verursache dadurch hohe Kosten. Peoplesoft-Kunden sollen künftig von einem Entwicklungszentrum in Bangalore profitieren, in dem sich ab Jahresende 300 Programmierer und Berater um die Verbesserung der Anwendungen und Dienste kümmern sollen. In den nächsten Jahren investiert der Hersteller eigenen Angaben zufolge mehrere hundert Millionen Dollar in den indischen Technologiestandort. Dann sollen 500 Entwickler für verbesserte Installations- und Verwaltungsfunktionen in Peoplesoft-Produkten sorgen. Geplant ist auch, die Interoperabilität mit Business-Systemen anderer Hersteller zu erhöhen.

Auf der Hausmesse Leadership Summit 2003 in Las Vegas kündigte der Hersteller außerdem eine Applikations-Suite für Produktionsprozesse an. "Manufacturing Scorecard" kommt voraussichtlich im vierten Quartal 2003 auf den Markt und soll mit Hilfe von Analyse-Tools Flaschenhälse bei der Produktion und in der Lieferkette aufspüren. (lex)