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Pensionkasse schmälert Unisys' Profit

16.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unisys hat für sein drittes Fiskalquartal aufgrund gesunkener Pensionsgewinne einen im Jahresvergleich um 4,7 Prozent niedrigeren Reingewinn von 56,2 Millionen Dollar oder 17 Cent pro Aktie ausgewiesen. Das Ergebnis lag im Rahmen der Analystenerwartung. Die Pensionskasse nicht eingerechnet wäre der Profit nach Angaben von CEO (Chief Executive Officer) Lawrence Weinbach um 47 Prozent gestiegen.

Den Quartalsumsatz steigerte Unisys um 8,8 Prozent auf 1,45 Milliarden Dollar. Dabei entfällt der Löwenanteil von 1,12 Milliarden Dollar (plus elf Prozent) auf das Servicegeschäft, die Hardwareeinnahmen stiegen um drei Prozent auf 325,4 Millionen Dollar. Für das Gesamtgeschäftsjahr engte Unisys seine Gewinnprognose von zuvor 77 bis 82 Cent pro Aktie auf 77 Cent je Anteilschein ein; im Vorjahr hatte das in Blue Bell, Pennsylvania, ansässige Unternehmen 69 Cent pro Aktie verdient. Weinbachs Ausblick fiel verhalten aus: "Wir sehen weiterhin gedeckelte Budgets für IT-Projekte und verlängerte Entscheidungszyklen bei langfristigen Verträgen." Der Wettbewerb in der Branche sei weiterhin "intensiv, und bestimmte Regionen der weltweiten Wirtschaft sind weiterhin problematisch." (tc)