Gadget des Tages

Parrot Zik Bluetooth Kopfhörer - Touch me, Baby!

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Der französische Designer Philippe Starck hat für Parrot einen kabellosen Kopfhörer entworfen, der nun erhältlich ist. Das Außergewöhnliche an dem Gadget ist die berührungsempfindliche Oberfläche.

Wie bei den meisten Gadgets, die neu auf den Markt kommen, entscheidet sich der Erfolg des Geräts am Aussehen und der Funktionalität. Der Parrot Zik versucht beides zu verbinden, indem er ein schlichtes Design mit einer neuen Kopfhörerbedienung verbindet.

Für das Aussehen ist der prominente Vertreter des "Neuen Designs", Philippe Starck verantwortlich. Betrachtet man sich die Arbeiten des Franzosen, fällt einem sofort die klare Linie und Einfachheit der entworfenen Produkte auf - so auch bei den Kopfhörern. Doch nicht die Optik der Kopfhörer ist das Innovative. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist das Soft-Touch-Bedienfeld an den Außenseiten der Hörmuscheln. Mit einem leichten Fingerstreichen lässt sich hierüber die Lautstärke der Musik regulieren oder Titel auswählen.

Um einen möglichst guten Klang zu bekommen, hat Parrot vier Mikrofone integriert, die Außengeräusche filtern sollen. Mit der Technik ist laut Hersteller eine Geräuschunterdrückung von bis zu 98 Prozent möglich. Daneben lässt sich das Gadget über Bluetooth mit einem Apple- oder Android-Smartphone verbinden. Eine App (Parrot Audio Suite) für die beiden Betriebssysteme unterstützt bei der zusätzlichen Sound-Einstellung. So kann man etwa den Winkel der eingebauten Lautsprecher individuell justieren oder über einen Equalizer Feinabstimmungen vornehmen.

Falls das Mobiltelefon klingelt, lässt sich die Musikwiedergabe unterbrechen und mit Hilfe von zwei sogenannten direktionalen Mikrofonen telefonieren. Schließlich hat das Gerät einen eingebetteten Sensor, der erkennen soll, ob der Kopfhörer getragen oder abgelegt wird. Setzt man den Zik ab, hört er mit dem Abspielen der Musik auf. Der Kopfhörer kostet beispielsweise bei Amazon 349 Euro.