Notebook

Panasonic kündigt Tablet-Mobilrechner an

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Mit einem robusten Tablet-Modell erweitert Panasonic seine Toughbook-Reihe. Der Rechner soll noch in dieser Woche offiziell vorgestellt werden.

Nachdem das Toughbook-Tablet in den zurückliegenden Monaten bereits des öfteren Gegenstand von Gerüchten und Spekulationen war, will Panasonic seinen neuen Mobilrechner nun in den kommenden Tagen endlich der Öffentlichkeit präsentieren. Bereits im Vorfeld sickerten die ersten Informationen über das Gerät durch. Demnach basiert die erste Tablet-Version eines Toughbook auf Intels neuem Atom-Chip. Diese Plattform hat der weltgrößte Chip-Hersteller speziell für mobile Internet-Devices (MID) und kleinformatige Kompakt-Notebooks entwickelt. Bedient wird der Rechner über einen 5,6 Zoll großen Touchscreen beziehungsweise eine Kompakttastatur unterhalb des Displays. Anwender sollen auch beim Halten des Rechners alle Tasten mit den Daumen beider Hände erreichen können. Am Rand des Gehäuses sind weitere Knöpfe und Schalter angebracht, mit denen oft benötigte Funktionen aufgerufen werden können, beispielsweise um durch längere Dokumente oder Web-Seiten zu scrollen sowie ein Zoom-Funktion.

Weitere Details zu Arbeitsspeicher und Festplatte sind bis dato nicht bekannt. Auch zu Verfügbarkeit und Preis liegen noch keine Informationen vor. Panasonic verkauft unter der Toughbook-Marke seit Jahren besonders robuste Notebooks, die sich laut Hersteller im Außeneinsatz als besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Staub und Witterungseinflüsse erweisen. Der Hersteller adressiert mit diesen Rechnern, die mit Preisen ab etwa 2000 Euro nicht zu den Günstigsten zählen, in erster Linie professionelle Anwender.

In den vergangenen Wochen haben viele Hersteller kleinformatige Kompakt-Notebooks vorgestellt, die jedoch vor allem durch günstige Preise die Endverbraucher ansprechen sollen (siehe auch: Notebook-Minis kommen groß raus). Der Eee PC von Asus hatte im vergangenen Jahr einen wahren Goldrausch in diesem Marktsegment ausgelöst. Andere Konzepte wie beispielsweise Tablet-Modelle waren dagegen bisher weniger erfolgreich. Beispielsweise hat Samsung mit dem Q1 ein dem Toughbook-Tablet vergleichbaren Rechner im Programm (siehe auch: So finden Sie den richtigen Ultra-Mobile PC). Wie der Hersteller den rund 1300 Euro teuren Mobilrechner positioniert, ist allerdings unklar. Nachdem zunächst die Endverbraucher angesprochen werden sollten, versuchen die Samsung-Verantwortlichen den Q1 nun verstärkt als Mobile Device für Spezialanwendungen im Business-Umfeld zu platzieren.