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Palms Aktionäre genehmigen Reverse Split

02.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Aktionäre des börsengebeutelten Handheld-Herstellers Palm haben auf der gestrigen Hauptversammlung des Unternehmens dem Plan des Verwaltungsrats für einen Reverse Stock Split im Verhältnis zehn bis zwanzig zu eins bis spätestens Ende März 2003 zugestimmt. Seit August notiert die Palm-Aktie unter einem Dollar und aktuell bei 68 Cent, wodurch unter anderem auch ein Delisting von der Nasdaq droht. Ein Split im Verhältnis zehn zu eins würde den Kurs zunächst rechnerisch auf 6,80 Dollar erhöhen. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen allerdings, dass Kurssteigerungen durch Splits meist nur von kurzer Dauer sind.

Neben einer neuen, ARM-basierenden Hardwaregeneration bereitet Palm gegenwärtig die Auslagerung seiner Softwaresparte Palmsource vor. "Die heutige Abstimmung bringt uns einem unserer Ziele für dieses Jahr einen wichtigen Schritt näher - der Schaffung zweier gut kapitalisierter, profitabler und schnell wachsender Firmen", kommentierte CEO (Chief Executive Officer) Eric Benhamou. Apropos: Benhamou wurde auf der Hauptversammlung ebenso wie seine Director-Kollegen David Nagel (CEO Palmsource) und Jaques Damlamian (Group Vice President France Télécom) im Amt bestätigt. (tc)