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Palm bringt neues Einsteigermodell m100

07.08.2000
Handylike: Oberschalen zum Wechseln

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Palm bringt mit dem knapp 400 Mark teuren "m100" ein Einsteigermodell auf den Markt, das den bisherigen "IIIe" ablöst. Die technische Ausstattung gleicht im Wesentlichen der des Vorgängers: Der Arbeitsspeicher ist mit 2 MB recht knapp bemessen, das Palm-OS in der aktuellen Version 3.51 ist ins ROM gebrannt und lässt sich damit nicht updaten. Das Display fällt geringfügig kleiner aus als bei den bisherigen Palm-Modellen, bietet allerdings einen erfreulich guten Kontrast. Das Betriebssystem des m100 wurde speziell für den Consumer-Markt um einige Neuheiten erweitert: Bei geschlossenem Deckel genügt ein Tastendruck, um in einem durchsichtigen Fensterchen die aktuelle Uhrzeit einzublenden. Außerdem wurde der Notizblock so modifiziert, dass man mit dem Palm-Stylus direkt hineinmalen (und nicht nur Text erfassen) kann.

Auch hardwareseitig macht der Hersteller Konzessionen an die Zielgruppe: Das Aussehen des m100 lässt sich durch auswechselbare Oberschalen "individuell" gestalten (Bild siehe Druckvorschau). Ärgerlicher sind indes einige Sparmaßnahmen: Statt der gewohnten "Cradle" für den Datenaustausch befindet sich im Lieferumfang nur ein Hotsync-Kabel für den seriellen Anschluss. Eine Dockingstation muss also als Zubehör ebenso teuer bezahlt werden wie die Möglichkeit, den m100 via USB (Universal Serial Bus) anzuschließen.