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Outsourcing erhält das Prädikat "strategisch"

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Rund 78 Prozent der Top-Entscheider in deutschen Unternehmen sehen Outsourcing als relevant für den Unternehmenserfolg an. Das sind zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
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Bei 94 Prozent der Unternehmen in Deutschland stehen derzeit Outsourcing-Projekte auf der Agenda. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit dem Titel "Erfolgsmodell Outsourcing 2011", die das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.unternommen hat. Befragt wurden im September des vergangenen Jahres 207 IT-Entscheider, Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und CIOs aus Unternehmen ab 100 Mitarbeiter.

Im Einzelnen äußerten mehr als die Hälfte der Befragten, sie hätten ganze Geschäftsprozesse, beispielsweise die Gehaltsabrechnung, ausgelagert oder zumindest konkrete Pläne, dies zu tun. Etwa ebenso weit verbreitet wie dieses Business Process Outsourcing (BPO) sind das Application Management (AM) durch IT-Service-Provider und das Infrastruktur-Outsourcing, also die Auslagerung komplexer Infrastruktur, etwa von Netz oder Helpdesk. Der Anteil der Unternehmen, die Softwaretests ausgelagert haben oder das planen, stieg ebenfalls auf 53 Prozent.

Die Gründe für die Outsourcing-Entscheidungen liegen meist auf der Kostenseite, so Steria Mummert: 61 Prozent der Entscheider versprächen sich davon Ersparnisse zwischen 20 und 50 Prozent der Betriebskosten.