Freie Büropakete

OpenOffice.org und LibreOffice in Version 3.3

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Das nach der Übernahme von Sun durch Oracle kontrollierte Open-Source-Projekt OpenOffice.org hat nach etlichen Release Candidates heute die Version 3.3.0 des gleichnamigen Büropakets veröffentlicht.
Für OOo-Nutzer ist so eine Druckvorschau offenbar schon eine echte Offenbarung,
Für OOo-Nutzer ist so eine Druckvorschau offenbar schon eine echte Offenbarung,
Foto: OpenOffice.org

OpenOffice.org 3.3.0 bildet gleichzeitig die Grundlage für Oracle Open Office, den Nachfolger von Suns "StarOffice"-Paket. Das neue Release enthält eine ganze Reihe von Neuerungen und Detailverbesserungen. Dazu gehören ein verbesserter Passwortschutz für Writer- und Calc-Dateien (je ein Passwort zum Öffnen und Ändern, analog zu Microsoft Word/Excel), die Unterstützung für mehr als ein Million Zeilen in Calc-Rechenblättern, eine paketübergreifende Such-Toolbar, ein runderneuerter Druck-Dialog mit Vorschau, erweiterte Diagrammfunktionen und eine verbesserte Handhabung der Folien-Layouts im Präsentationsprogramm Impress.

Schon seit ein paar Tagen gibt es die Version 3.3.0 von "LibreOffice", einem neuen OOo-Fork. Eine ganze Reihe wichtiger OpenOffice-Entwickler haben sich zur neu gegründeten Document Foundation abgesetzt, weil sie Oracles Commitment zu FOSS in Frage stellen. LibreOffice und OpenOffice.org sind sich zum jetzigen Zeitpunkt technisch und optisch noch ausgesprochen ähnlich; welches der beiden Pakete sich auf längere Sicht durchsetzen kann bleibt abzuwarten.