Beta-Konnektor

Open-Xchange öffnet sich für Macs

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die quelloffene Groupware Open-Xchange unterstützt künftig auch Apple-Rechner als Clients.

Der gleichnamige Hersteller hat zu diesem Zweck die Beta eines iSync-Konnektors veröffentlicht. Dieser "OXtender für Mac OS X" synchronisiert Kontakte mit dem Adressbuch des Apple-Betriebssystems, Termine mit "iCal", bindet die Open-Xchange-Dateiverwaltung "InfoStore" via WebDAV in den Finder ein und ermöglicht gleichzeitig den weiteren Abgleich der Daten mit allen anderen angeschlossenen Diensten und Geräten wie MobileMe, iPhone (via MobileMe auch Push), iPod sowie von iSync unterstützten Smartphones und Handys von Drittanbietern.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll der OXtender auch "Apple Mail" automatisch für die Mail-Services von Open-Xchange konfigurieren. Dieses Features ist in der aktuellen Vorabversion allerdings noch nicht enthalten.

"Mit dem OXtender für Mac OS X bietet Open-Xchange der wachsenden Mac-Nutzergemeinde die Möglichkeit, nun auch Teamfunktionen von Open-Xchange effektiv und betriebssystemübergreifend zu nutzen. Darüber hinaus können Mac- Anwender mit den entsprechenden Desktop-Applikationen auch ohne Internetverbindung auf die Kalender-, Adressdaten und Aufgaben von Open-Xchange zugreifen", erläutert Rafael Laguna, CEO von Open-Xchange.

Der OXtender für Mac OS X unterstützt übrigens auch die Hosting Edition von Open-Xchange, auf deren Basis große Internet-Dienstleister wie 1&1 ("MailXchange") ihren Kunden Groupware-Funktionen bereitstellen. Interessierte Nutzer können die Beta ab sofort kostenlos herunterladen.