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Online-Shopping: Frauen laufen Männern den Rang ab

03.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den USA haben in der vergangenen Weihnachtssaison erstmals mehr Frauen Waren über das Internet geordert als Männer: 58 Prozent aller Einkäufe, die in der Zeit vom 19. November bis zum 23. Dezember 2001 über den virtuellen Ladentisch gingen, wurden von Frauen getätigt. Im Vorjahreszeitraum hatte sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern noch etwa die Waage gehalten. Das ist das Ergebnis der jüngsten Studie der Forschungsinitiative Pew Internet & American Life Project, die sich auf die Befragung von 4052 erwachsenen US-Bürgern stützt, von denen rund 2300 über einen Internet-Zugang verfügen.

Gleichzeitig haben Frauen offensichtlich mehr Spaß daran, sich auf einen virtuellen Einkaufsbummel zu begeben: 37 Prozent von ihnen gaben an, "sehr gerne" im Internet einzukaufen. Bei den Männern zeigten sich dagegen nur 17 Prozent gleichermaßen vom Online-Shopping begeistert. Zudem können 29 Prozent der männlichen Bevölkerung überhaupt keinen Gefallen am Internet-Einkauf finden. Ähnlich äußerten sich nur 15 Prozent der Frauen.

Dem Bericht zufolge kauften im vergangenen Jahr 29 Millionen Amerikaner ihre Weihnachtsgeschenke im Internet und gaben dafür im Schnitt 392 Dollar (442 Euro) aus. Im Jahr 2000 waren es nur rund 20 Millionen. Damals lag der Umsatz noch bei durchschnittlich 330 Dollar (372 Euro). (jw)