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Office v. X in USA gestartet

20.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Microsoft verkauft seit gestern in den USA seine Bürosuite "Office v. X" für Apples neues Unix-Betriebssystem Mac OS X. Wie die "klassische" Variante Office:mac 2001 besteht das Paket aus den Standardanwendungen Word, Excel und Powerpoint sowie dem E-Mail/PIM-Client Entourage. Eine Desktop-Datenbank hat Microsoft auf dem Mac nicht im Angebot und setzt stattdessen auf Filemaker.

Alle Anwendungen wurden vollständig an Mac OS X angepasst und nutzen dessen spezielle Fähigkeiten wie die Aqua-Oberfläche, "Sheets" statt Dialogboxen oder die PDF-basierte Grafik-Engine "Quartz". Die meisten Neuerungen und Verbesserungen haben die Entwickler in Entourage vorgenommen, das noch weiter zur "Schaltstelle" des gesamten Pakets ausgebaut wurde. Allerdings gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Der direkte Datenabgleich mit Palm-PDAs wie unter dem klassischen Mac OS ist vorerst nicht möglich - hier liegt die Schuld allerdings bei Palm selbst, das bislang noch keine OS-X-Desktopsoftware und damit auch noch keine Hotsync-Infrastruktur bereitstellt.

In Irland werkelt Microsoft eifrig an der Lokalisierung von Office v. X. Die deutsche Ausführung soll am 28. November auf den Markt kommen und 709 Euro kosten; das Update von Office 2001 schlägt mit knapp 390 Euro zu Buche. Wer das Classic-Office nach zwischen 10. September und 15. Dezember 2001 erwirbt, erhält die OS-X-Version im Rahmen einer Technologiegarantie gegen eine Bearbeitungebühr von 24 Euro deutlich günstiger. (tc)