IPO

O2 soll am 30. Oktober an die Börse

16.10.2012
Der spanische Telekomkonzern Telefonica will mit dem Börsengang seiner deutschen Tochter O2 bis zu 1,68 Milliarden Euro einnehmen.
Die O2-Zentrale in München.
Die O2-Zentrale in München.
Foto: Thomas Cloer (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Aktie solle zwischen 5,25 und 6,50 Euro kosten, teilte Europas größte Telefongesellschaft am Dienstag mit. Einschließlich der Mehrzuteilungsoption wollen die Spanier 23,17 Prozent der Anteile an die Börse bringen. Bisher gehört Telefonica Deutschland vollständig dem spanischen Mutterkonzern. Die Offerte läuft vom 17. bis zum 29. Oktober. Ein Tag später, am 30. Oktober, ist die Erstnotierung an der Frankfurter Börse geplant.

Telefonica gehört zu den am höchsten verschuldeten Telekomkonzernen der Welt mit Nettoverbindlichkeiten von 58 Milliarden Euro. Daher hatten die Spanier im Sommer angekündigt, die eigene Dividende zu streichen, und die profitable deutsche Tochter an die Börse zu bringen. (dpa/mb)