IDC-Studie zur Windows 7 Akzeptanz

Note "gut" für Win 7

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Anzeige  Die überwiegende Mehrheit der deutschen Unternehmen ist nach einer IDC-Studie mit Windows 7 zufrieden. Gesteigerte Performance, höhere Sicherheit und mehr Produktivität sind die Hauptmotive für den Umstieg auf das neue Betriebssystem.
Was sich deutsche Unternehmen von Windows 7 versprechen (Quelle: IDC).
Was sich deutsche Unternehmen von Windows 7 versprechen (Quelle: IDC).

Anders als beim Wechsel von XP zu Vista, kommt Windows 7 bei deutschen Unternehmen ausgesprochen gut an. Entsprechende Zahlen liefert eine Umfrage von IDC. Rund 60 % der Befragten bestätigten trotz großer Herausforderungen, einen sehr positiven Eindruck von dem Betriebssystem zu haben, 37 % hatten eine neutrale Einstellung und nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer waren mit dem neuen System unzufrieden.

Als Gründe für den Wechsel gaben in der IDC-Studie jeweils 42 % der Umfrageteilnehmer an, dass sie eine gesteigerte Performance sowie eine höhere Sicherheit erwarten. Neue Funktionen zur Produktivitätssteigerung und die Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen durch ein einheitliches Betriebssystem standen mit 39 % beziehungsweise 38 % an dritter und vierter Stelle der Wechselgründe.

Besonders für die Lösung von Kompatibilitätsproblemen über die Desktop-Virtualisierung ist Win 7 ein Meilenstein, sagen die IDC-Forscher. Denn mit Hilfe dieser Technik können Unternehmen tatsächlich schmerzhafte Kompatibilitätsprobleme lösen und ihre Migrationsprojekte signifikant beschleunigen. Insbesondere der Aufwand für Tests, Repacking, Recoding und Deployment von Anwendungen, die auf Windows 7 laufen, werde stark verkürzt. So plant fast die Hälfte (43 %) der befragten 200 deutschen Unternehmen mit dem Wechsel auf Windows 7 gleichzeitig Desktop-Virtualisierung, da sie sich davon die Lösung von Kompatibilitätsproblemen versprechen. Aus demselben Grund denken weitere 29 % der Firmen darüber nach, weitere Anwendungen zu virtualisieren.