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Nokia will in Indien fertigen

01.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der finnische Mobilfunkkonzern Nokia hat angekündigt, er werde in eine neue Fertigungsstätte für Endgeräte in Indien investieren, um den dortigen wachsenden Markt direkt vor Ort versorgen zu können. Die wachsende Verbreitung von Mobiltelefonen im asiatisch-pazifischen Raum wird aus Sicht des Weltmarktführers zu einem wichtigen Faktor für ein weiteres Wachstum der weltweiten Handy-Nutzerschaft, die im Jahr 2006 erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze überschreiten soll.

Nokia geht davon aus, dass es gemeinsam mit wichtigen Zulieferern über vier Jahre hinweg zwischen 100 und 150 Millionen Dollar in das neue Werk stecken wird, sobald die endgültige Investitionsentscheidung gefallen ist (dies dürfte im Laufe des ersten Quartals 2005 der Fall sein). Die Fabrik soll demnach schrittweise errichtet werden und im Vollausbau 2000 Mitarbeiter beherbergen.

Nokia betreibt derzeit weltweit neun Fertigungsstätten. In Indien sind die Finnen klarer Marktführer und unterhalten bereits Organisationen für Vertrieb, Marketing, Kundendienst sowie Forschung und Entwicklung. (tc)