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Nokia liegt bei Kamera-Handys vorne

29.03.2004

Trotz starker Konkurrenz aus Fernost verkaufte Nokia auch im Schlussquartal 2003 die meisten Kamera-Handys. Nach Angaben der Marktforscher von Strategy Analytics trugen 14 Prozent der weltweiten verkauften Geräte mit eingebauter Kamera das Logo des finnischen Herstellers. Samsung und Sony Ericsson teilten sich mit einem Marktanteil von jeweils zwölf Prozent den zweiten Platz.

Gemessen an seinem Marktanteil von 35 Prozent am gesamten Handy-Markt schneidet Nokia im Kamerasegment jedoch vergleichsweise schlecht ab. Schuld daran, so dass Bostoner Marktforschungsunternehmen, sei unter anderem die geringe Präsenz der Finnen in Japan und Südkorea. In diesen beiden Ländern kamen die ersten Foto-Handys auf den Markt, weshalb diese Absatzregionen besonders stark entwickelt sind.

Da eine eingebaute Kamera auch bei Mobiltelefonen in Europa und den USA zunehmend zum Standard wird, geht Strategy Analytics jedoch davon aus, dass Nokia in diesem Teilsegment seine weltweite Führungsposition verteidigen kann.

Insgesamt wurden 2003 laut Untersuchung 84 Millionen Foto-Handys abgesetzt, das entspricht einem Anteil von 16 Prozent am gesamten Markt für Mobiltelefone. 2002 wanderten weltweit nur 18 Millionen Kamera-Handys über die Ladentische. (mb)