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Nimda war der gefährlichste Virus des Jahres

29.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Antivirenhersteller Sophos hat die Top 10 der Viren für das Jahr 2001 veröffentlicht. Demnach hat "Nimda" den größten Schaden verursacht. 27 Prozent aller bei Sophos eingegangenen Schadensmeldungen bezogen sich auf den Wurm. 20,3 Prozent wurden von "Sircam" befallen und 12 Prozent hatten mit "Magistr" zu kämpfen. Insgesamt hat der Hersteller im vergangenen Jahr 11.160 neue Würmer, Viren und Trojanische Pferde entdeckt. Viele davon seien von so genannten "Script-Kiddies" mit Viren-Toolkits zusammengebastelt worden. Mit solchen Toolkits lassen sich Schädlinge auch ohne Programmierkenntnisse einfach erstellen.

Entgegen vieler Meldungen seien jedoch keine Viren aufgetaucht, die PDAs (Personal Digital Assistant) oder Handys befallen, so Sophos-Experte Graham Cluley. Von Virenattacken betroffen seien zunehmend Heimanwender, deren PCs über DSL-Leitungen mehr oder weniger permanent mit dem Internet verbunden sind. Ihnen empfiehlt Cluley, immer die neuesten Patches von Betriebssystem, Browser und E-Mailprogramm einzuspielen. (lex)