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Neuer Speicherchip von Hitachi

19.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Die japanische Elektrofirma Hitachi und ein Team der englischen Universität Cambridge haben eine neue Technologie für Speicherchips entwickelt. Mit ihr ließen sich nach Angaben des Unternehmens wesentlich mehr Informationen auf kleinerem Raum unterbringen, als dies bisher möglich ist. Die Chips mit Namen "Phase-state Low Electron Drive Memory" (PLEDM) verzichten im Gegensatz zu herkömmlichen Halbleitern auf Kondensatoren und setzen statt dessen zusätzliche Transistoren ein. Diese sind in der Vergangenheit beständig kleiner geworden, während Kondensatoren nur geringfügig schrumpften. Durch die zwei Transistoren pro Speicherzelle hätten es die Entwickler darüber hinaus geschafft, daß die Chips Informationen auch ohne Versorgungsspannung behalten können. Mit der Serienproduktion der PLEDM-Chips rechnet Hitachi allerdings nicht vor dem Jahr 2005.