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ifttt

Neuer Dienst schlägt Brücken im Social Web

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
ifttt ist die Abkürzung von "if this then that". Dahinter verbirgt sich interessanter neuer Web-Service.

Im Social Web tummeln sich zahllose Dienste mit fast ebenso vielen APIs- Offizielle Schnittstellen zwischen den einzelnen Services gibt es aber längst immer. Hier will ifttt Abhilfe schaffen.

Eine ifttt-Aufgabe ist mit wenigen Mausklicks konfiguriert.
Eine ifttt-Aufgabe ist mit wenigen Mausklicks konfiguriert.

Es ermöglicht die Erstellung von Aufgaben (Tasks) nach derm Muster: Wenn ich beim Dienst A dies tue, dann stößt dieses Ereignis (Trigger) beim Dienst B jenes an. Zum Beispiel: Wenn ich etwas in meinem Blog poste, macht ifttt daraus automatisch einen Tweet mit Post-Titel und URL in meinem Twitter-Account.

Der ifttt-Nutzer benötigt keinerlei Programmierkenntnisse, sondern kann seine Tasks mit ein paar Mausklicks im Browser zusammenstellen. Je nach den Möglichkeiten der angesprochenen Services und APIs lassen sich die Tasks dabei auch noch parametrisieren. Jeder Nutzer kann sich bis zu zehn Aufgaben konfigurieren.

Derzeit befindet sich das von zwei Programmierern aus San Francisco aufgesetzte ifttt in einer geschlossenen Beta-Phase. Zugänge gibt es nur auf Einladung; jedes Neumitglied kann wiederum fünf Freunde und Bekannte einladen. Es ist davon auszugehen, dass ifttt später zumindest für diejenigen User Geld kosten wird, die mehr als zehn Tasks brauchen (Freemium-Geschäftsmodell).