Sichererer

Neue Google-Apps-Version für US-Behörden

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Google hat eine neue Version seiner gehosteten Bürosuite "Google Apps" für die US-Regierung vorgestellt.

"Google Apps for Government" enthält die gleichen Anwendungen wie das bekannte Apps-Paket, arbeitet aber darüber hinaus mit erweiterten Sicherheitsmechanismen. Beispielsweise werden die Mail- und Kalenderdaten - weitere Anwendungen sollen in Kürze dazukommen - aus Google Apps for Government auf einem separaten System gespeichert, das sich auf dem US-Festland befindet und exklusiv für Nutzer aus Regierungsbehörden betrieben wird. Dies entspricht der Definition einer "Community Cloud" laut National Institute for Science and Technology (NIST). Außerdem sind Disaster-Recovery-Funktionen inklusive.

Laut Ankündigung im Official Google Blog hat Google Apps for Government als erste Anwendungssammlung aus der Cloud eine Zertifizierung gemäß FISMA (Federal Information Security Management Act) erhalten und ist von der zentralen Verwaltung General Services Administration (GSA, in diesem Falle nicht als Akronym für die Google Search Appliance) für den Behördenbetrieb freigegeben worden.

Google Apps for Government steht ab sofort für die US-Bundesregierung, die Regierungen von US-Bundesstaaten sowie für lokale Verwaltungen zur Verfügung. Ob das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt auch außerhalb der Vereinigten Staaten offeriert werden soll, ist nicht bekannt.