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Neue Details zur Finanzspritze für SCO

21.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ende vergangener Woche gab die SCO Group bekannt, sie habe eine Finanzspritze in Höhe von 50 Millionen Dollar von BayStar Capital erhalten (Computerwoche online berichtete). Wie aus einer Pflichtveröffentlichung bei der US-Börsenaufsicht hervorgeht, stammen allerdings nur 20 Millionen Dollar von der Wagniskapitalfirma selbst - die restlichen 30 Millionen Dollar steuerte die Royal Bank of Canada bei. Was das Geldinstitut damit bezweckt, ist nicht bekannt.

BayStar investiert über ein PIPE genanntes Verfahren (Private Investment in Public Equity) in börsennotierte Firmen. Ein Sprecher der Firma erklärte, obwohl Microsoft in der Vergangenheit schon auf gleiche Weise investiert habe, sei die Firma niemals bei BayStar mit im Boot gewesen und im konkreten Fall SCO schon gar nicht. Es hatte mehrfach - bislang in keinster Weise bewiesene - Spekulationen gegeben, hinter SCOs juristischen Attacken gegen Linux und Open Source stecke in Wahrheit der Redmonder Konzern. (tc)