Psion und Intel rüsten ab

Netbooks dürfen sich jetzt wieder Netbooks nennen

Matthias ist das neueste Mitglied der COMPUTERWOCHE-Redaktion und schwerpunktmäßig der Print-Ausgabe zugeordnet. Dort verantwortet der studierte Journalist die News im Ressort Produkte & Praxis. Weiter schreibt er querbeet über Software, mobile Lösungen, Endgeräte, Strategien und was sonst noch die IT-Welt bewegt.
Psion und Intel haben die monatelange Auseinandersetzung um die Marke „Netbook“ außergerichtlich beigelegt.

Bereits im Jahr 1999 hatte Psion sein "netBook" vorgestellt und sich die Rechte an der Marke gesichert. Allerdings wird der Begriff Netbook heute als Gattungsname für Mini-Notebooks verwendet. Ende 2008 hatte Psion daher einige Webseiten aufgefordert, wegen Markenrechtsverletzung den Begriff Netbook nicht mehr zu verwenden.

Als Antwort darauf klagte Intel gegen Psion, da dieser den Namen Netbook bereits seit fünf Jahren nicht mehr nutze und keinerlei Geräte mit dem Namen verkauft. Intel begründete seine Klage weiter, die Markenrechtsforderungen werden durch falsche Behauptungen aufrecht erhalten. Psion forderte daraufhin eine Schadensersatz von Intel. Obwohl keines der Unternehmen ein Fehlverhalten seinerseits einräumt, haben sich Intel und Psion jetzt außergerichtlich geeinigt. Psion verspricht, nicht mehr gegen Dritte wegen Verwendung des Namens Netbook vorzugehen.