Restrukturierungskosten

NEC verbucht Verlust

12.05.2009
Der japanische Elektronikkonzern NEC hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen Restrukturierungskosten rote Zahlen geschrieben.
Ein NEC-Supercomputer vom Typ 'SX-8'
Ein NEC-Supercomputer vom Typ 'SX-8'

Wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag 31. März ein Nettoverlust von 297 Milliarden Yen (umgerechnet 2,2 Milliarden Euro) an nach einem Vorjahresgewinn von 22,68 Milliarden Yen. Der operative Fehlbetrag belief sich auf sechs Milliarden Yen bei einem Umsatz in Höhe von 4,2 Billionen Yen. Im noch bis 31. März 2010 laufenden Geschäftsjahr rechnet NEC wieder mit schwarzen Zahlen.

Demnach dürfte sich unterm Strich ein Gewinn von zehn Milliarden Yen ergeben. Das Betriebsergebnis wird auf 100 Milliarden Yen veranschlagt bei 3,7 Billionen Yen Umsatz. Die Weltwirtschaftskrise und der starke Yen haben Japans Elektronikindustrie hart getroffen. Allein bei NEC fallen nach früheren Angaben bis zum März kommenden Jahres weltweit mehr als 20.000 Voll- und Teilzeitstellen weg.

Um im laufenden Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zurückzukehren, werde man alle möglichen Maßnahmen zur Kostensenkung ergreifen und unprofitable Geschäfte abstoßen, erklärte der Vize-Präsident von NEC, Takao Ono, am Dienstag vor Journalisten. Gegenwärtig sei aber kein weiterer Stellenabbau geplant, hieß es. (dpa/tc)