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Napster sucht nach besseren Filtern

23.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die umstrittene MP3-Tauschbörse Napster sucht nach besserer Technik, um die geforderte Filterung urheberrechtlich geschützter Titel zu realisieren. Am vergangenen Freitag kündigte die Company an, sie habe die "Fingerabdruck"-Erkennung von Relatable in Lizenz genommen. Diese identifiziert Musik anhand von Wellenlängenmustern und damit deutlich zuverlässiger als über den Dateinamen. Allerdings ist sie zwecks Vergleich auf eine zentrale Datenbank angewiesen, die wohl die Napster-feindliche Plattenindustrie liefern müsste.