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Für Online-Publisher

Münchner Startup entwickelt Adblock-Blocker

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Münchner abb mediasolutions hat eine technische Lösung für Online-Publisher entwickelt, um Werbeblocker auszutricksen.

Die abb-Lösung wird beim Anbieter gehostet und einfach über einen Script-Tag auf Webseiten eingebunden. Der Adblock-Blocker greift auf die originalen Tags der Publisher zurück und liefert keine Fallback-Kampagnen aus (allerdings werden die Werbemittel in Bilder umgewandelt, das heißt Flash funktioniert nicht). Ad-Management, Reporting und Tracking verbleiben somit komplett beim eingesetzten Ad-Server.

Foto: abb

Laut abb können Online-Publisher über den Adblock-Blocker ihre Werbeleistung um bis zu 40 Prozent steigern und - anders als bei Wettbewerbern - das zurückgewonnene Inventar selbst bespielen und monetarisieren. Die Münchner Digitalagentur versteht sich nach Angaben von CMO Canio Martino primär als technischer Lösungsanbieter und nicht als Vermarkter.

Der Adblock-Blocker von abb ist laut Anbieter bereits auf großen Portalen erfolgreich im Einsatz und steht für weitere interessierte Publisher ab sofort zur Verfügung. Der Preis der Lösung ist projekt- und erfolgsabhängig, weitere Auskünfte erteilt abb auf Anfrage.