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Mobiles Internet noch immer Nischenprodukt

26.02.2008
Von pte pte
Mobiles Internet ist in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt und vom Durchbruch zur breiten Masse ein Stück weit entfernt. Zwar gewinnt der Online-Zugang über das Handy stetig an Bedeutung, doch der Anteil der mobilen Surfer bleibt noch stark hinter der Nutzung anderer Mobilfunkdienste zurück, so das Ergebnis einer aktuellen TNS-Infratest-Studie im Auftrag von E-Plus http://www.eplus.de . "Im Jahr 2006 wurde laut Bundesnetzagentur in den deutschen Mobilfunknetzen ein Datenvolumen von 841.000 Gigabyte transportiert - eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr. Für 2007 wird eine weitere Verdoppelung erwartet", kommentiert Guido Heitmann, Manager Corporate Communications bei E-Plus, die Entwicklung des mobilen Internets auf Nachfrage pressetext.

Das Versenden von SMS blieb unverändert der beliebteste Service unter den deutschen Handynutzern. Am wichtigsten ist den Kunden darüber hinaus das günstige Telefonieren. Am beliebtesten sind Flatrate-Angebote, bei denen zum Fixpreis unbegrenzt telefoniert werden kann. Auch in Zukunft wird sich bei den Wünschen der Nutzer vermutlich wenig ändern. Aus die Frage, was künftig in punkto mobile Kommunikation am wichtigsten sein wird, nannten die Befragten am häufigsten "Sprachtelefonie", "einfache Tarife" und "SMS".

Obwohl mobiles Internet sich immer noch nicht als Massenprodukt durchgesetzt hat, stieg das Interesse daran innerhalb eines Jahres immerhin von neun auf 27 Prozent. Jene, die Internet am Handy bereits nutzen, tun dies vor allem, um E-Mails zu verschicken. Rund die Hälfte der Befragten versendet mindestens einmal pro Woche eine Mail mit dem Mobiltelefon. 29 Prozent surfen einmal wöchentlich mit ihrem Handy im Netz. Auch Dienste wie MMS und Musikdownloads legen zu, werden aber nach wie vor im Vergleich sehr gering genutzt." Der Zugang zum und die Nutzung des mobilen Internets wird zum Datenwachstum zukünftig einen größeren Beitrag leisten", ist Heitmann überzeugt. Inzwischen seien ausreichend UMTS-Endgeräte im Markt, die Netze passend ausgebaut und auch die Tarife hätten die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, dass Mobile Data und das Mobile Internet 2008/2009 den Durchbruch zum Massenmarkt schaffen könnten.

Parallel zum wachsenden Interesse an mobilen Breitbandservices sinkt die Nachfrage nach einem Festnetzanschluss. Etwa jeder dritte Deutsche kann sich laut Umfrage vorstellen, sein Festnetz aufzugeben und nur noch mobil zu telefonieren. 18 Prozent der Befragten würden sogar ihren stationären Breitbandzugang für mobiles Internet aufgeben wollen. Der endgültige Durchbruch wird sich nicht zuletzt auch am Preis entscheiden. In Österreich kosten Pakete für mobiles Internet derzeit zwischen zehn und 59 Euro, die Services sind vielfältig und unterscheiden sich stark in Bezug auf ihre Leistungen. In Deutschland beginnt die Preisskala erst etwas höher. "Beliebt sind Flatrates für die mobile Datennutzung: Bei unseren Marken BASE und E-Plus kosten diese 25 Euro im Monat für Vertragskunden, das sind die derzeit günstigsten Angebote dieser Art im Markt", so Heitmann abschließend gegenüber pressetext. (pte)