Gadget des Tages

Misfit Wearables Shine - Fitness in allen Bereichen

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Ob Schwimmbad, Fußball oder beim abendlichen Spaziergang - der Fitnesstracker Shine soll sich für fast jede Aktivität eignen.

Einige werden sagen: Schon wieder ein Fitnesstracker, langsam scheint den Herstellern die Idee auszugehen. Und es stimmt, neben etablierten Unternehmen wie Nike, Fitbit oder Sportiiiis existieren eine Reihe von Startups, die ihre Sportutensilien anbieten. Sogar Hunde sind nicht mehr vor den Trackern sicher, wie das Beispiel Whistle von Whistle Labs zeigt.

Fast jede Sportart abgedeckt

Der Aktivitätstracker Shine von Misfit Wearables unterscheidet sich allerdings von der Konkurrenz durch ein Kriterium: Er lässt sich für fast jede Sportart verwenden. Das Gerät soll wasserdicht sein und übersteht laut Hersteller auch Ausflüge ins Meer. Hierfür lässt sich der Tracker an einer beliebigen Körperstelle befestigen. Wer möchte, kann ein Arm- oder Halsband zusammen mit Shine bestellen.

Die Daten lassen sich mit Hilfe einer App analysieren. Diese ist aktuell nur für Apples iPhone ab Version 4S erhältlich. Zu den aufgezeichneten Informationen zählen Kalorienverbrauch, zurückgelegte Schritte und Distanz sowie die Schlafdauer. Die Messung übernimmt ein integrierter drei-Achsen-Beschleunigungssensor (Accelerometer). Allerdings weist Misfit Wearables darauf hin, dass Shine nur einen ungefähren Kalorienwert errechnet, da je nach Essverhalten und körperlicher Veranlagung die Daten variieren.

Für die Synchronisierung der Informationen wird Shine auf das Display des Smartphones gelegt. Zwar macht der Hersteller keine genauen Angaben, wie sich der Tracker mit dem Smartphone verbindet. Beim Blick durch die FAQs weist er aber unter dem Punkt "Troubleshooting" darauf hin, dass der Anwender Bluetooth anschalten muss.

Punkteanzeige statt Display

Schließlich lässt sich das Gadget als Uhr verwenden. Die Darstellung basiert dabei auf einer Punkteanzeige - Buchstaben oder Zahlen gibt es nicht. Strom bezieht das Gerät aus einer Monozell-Batterie, die nach Angaben von Misfit Wearables bis zu vier Monate hält.

Wer weiter Informationen zum münzgroßen Fitnesstracker nachlesen möchte, findet diese auf der Website des Herstellers. Dort ist das Gadget für knapp 120 US-Dollar (rund 91 Euro) erhältlich. Zusätzlich kann man sich ein Leder- oder Sportarmband, einen Clip sowie ein Halsband bestellen. In Deutschland lässt sich Misfit Shine beispielsweise für rund 120 Euro im Apple Store bestellen.