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Microsofts Chief Privacy Officer verabschiedet sich

20.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Richard Purcell, Chief Privacy Officer oder zu deutsch oberster Datenschützer bei Microsoft, hat seinen Rücktritt zu Ende März angekündigt. Der 53-Jährige wolle eine Auszeit nehmen und ein wenig Bergsteigen, erklärte Konzernsprecher Rick Miller. Purcell wolle sich aber auch künftig weiter an der Branchendebatte über den Datenschutz im Informationszeitalter beteiligen und auch im Konzern die Privacy-Fahne hochhalten. Purcell stieß vor zehn Jahren zum Redmonder Konzern und war zunächst im Datenbankbereich tätig. Chief Privacy Officer wurde er im Zuge der vor gut einem Jahr von Firmengründer Bill Gates ausgerufenen Initiative "Trustworthy Computing". Bis ein Nachfolger für Purcell gefunden ist, übernimmt Chief Security Officer Scott Charney interimsweise die Aufgaben. (tc)